Ausbildung sichert Zukunft
Rossmann besucht Kraft Foods in Elmshorn
Die Themen Aus- und Weiterbildung standen im Mittelpunkt eines Besuchs des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann im Elmshorner Werk der Firma Kraft Foods. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Elmshorner SPD-Fraktion Ulli Lenk informierte sich Rossmann über das Unternehmen und die Produktionsstätte vor Ort. Das Unternehmen verfügt am Standort Elmshorn über die größte Einzelgefriertrocknungsanlage der Welt.
In der Löskaffeeproduktion arbeiten 97 Mitarbeiter, 11 davon sind Auszubildende. „Dies ist besonders für einen Betrieb, in dem die Belegschaft in mehreren Schichten arbeitet, eine sehr hohe Ausbildungsquote.“, lobte Rossmann die Ausbildungspraxis im Elmshorner Werk. Bisher wurden alle Auszubildende des Elmshorner Werks nach Ende der Ausbildung weiterbeschäftigt. Neben Lebensmitteltechnikern werden in Elmshorn auch Industriemechaniker ausgebildet.
Den eigenen Nachwuchs selbst auszubilden, gehört zur Firmenphilosophie des Unternehmens mit Hauptsitz in Bremen, das durch eine Managementaktion zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen hat.
Auch beim Thema Weiterbildung geht Kraft Foods mit gutem Beispiel voran. „Mitarbeiter, die den Meistertitel erwerben wollen, werden vom Unternehmen aktiv unterstützt“, hob Rossmann hervor. Dies gehe sogar so weit, dass Kraft Foods seine Mitarbeiter während der Meisterausbildung auch finanziell unterstützt. Hinzu komme die innerbetriebliche Weiterbildung im Unternehmen, damit die Mitarbeiter an unterschiedlichen Arbeitsstationen innerhalb des Produktionsprozesses eingesetzt werden können.
Das Elmshorner Werk hält enge Kontakte zu den Elmshorner Schulen und ermöglicht durch Betriebsbesichtigungen Elmshorner Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeitswelt. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen auch an Aktionen wie dem sogenannten „Girl´s Day“ mit speziellen Angeboten für junge Migrantinnen.
Den größten Teil des jährlichen Umsatzes der Firma Kraft Foods i.H.v. 34 Milliarden US-Dollar macht das Geschäft mit Kaffeeprodukten aus. Bereits seit 15 Jahren fördert das Unternehmen Projekte in den Kaffeeanbauländern, unter anderem in Peru. Die Kleinbauern werden beim nachhaltigen Kaffeeanbau und bei der Zertifizierung unterstützt. 140.000 Bauern konnten bisher auf diese Weise gefördert werden. Bei einer Gesamtzahl von rund 25 Millionen Kleinbauern, die Kaffee anbauen, dürfte es allerdings ist dies noch ein langer Weg sein, bis sich der Gedanke der Nachhaltigkeit beim Anbau von Kaffeepflanzen durchsetzen wird.
BU: Freute sich über den Besuch der Sozialdemokraten bei Kraft Foods Elmshorn: Werksleiter Norbert Verhaag ließ es sich nicht nehmen Dörte Köhne-Seiffert und Ulli Lenk von der Elmshorner SPD-Fraktion sowie MdB Dr. Ernst Dieter Rossmann (v.l.n.r.) die Produktpalette des Hauses zu präsentieren.






