Mit "Aktiv Region" ländliche Räume voranbringen
SPD-Politiker informieren über Landesprogramm
„Der Förderung der ländlichen Räume kommt auch in der Metropolregion Hamburg eine besondere Bedeutung zu“ kommentiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die daraus resultierenden Folgen für die Region. Durch die abnehmende Anzahl an landwirtschaftlichen Betrieben sinke auch deren wirtschaftliche Bedeutung weiter. Daher müssten jetzt Akzente gesetzt werden, „die im Zuge einer wachsenden Metropolregion Hamburg die Attraktivität der Pinneberger Unterelberegion steigern.“, fordert der SPDLandtagsabgeordnete für die Region, Thomas Hölck.
Gemeinsam veranstalteten beide kürzlich in Haselau einen Informationsabend zu diesem Thema. Auf Einladung der beiden Parlamentarier stellte Konrad Nabel, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, das Programm „Aktiv Region“ des Landes Schleswig-Holstein vor. Das Programm ist die Fortsetzung der erfolgreichen „Ländlichen Struktur - und Entwicklungsanalyse“ (LSE), durch die im Kreis Pinneberg bereits das Haseldorfer Elbmarschenhaus gefördert wurde. Über das Programm „Aktiv Region“ können Projekte mit einem jährlichen Grundbudget von 250.000 Euro für die Jahre 2007-2013 unterstützt werden. Das Programm wird durch den Einsatz von Fördermitteln der europäischen Union finanziert, zur Umsetzung einzelner Projekte bedarf es aber einer fünfzigprozentigen Kofinanzierung durch Bund, Land, Kommunen oder anderer öffentlich-rechtlicher Einrichtungen. Die Projekte sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen verbessern, die Kulturlandschaft fördern oder die Lebensqualität in der Region steigern.
Um eine „Aktiv Region“ zu bilden, müssen sich mehrere Gemeinden zusammenschließen, die zusammen mindestens 50.000 Einwohner repräsentieren sollen. Im nächsten Schritt suchen sich die Kommunen gemeinsam die wichtigsten Projekte aus, die umgesetzt werden sollen. „Ganz wichtig ist dabei, dass die Bürgerinnen und Bürger an den Planungen beteiligt werden“, unterstrich Rossmann, „damit die Projekte eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung erfahren!“.
Am 21. Mai soll auf einer nicht-öffentlichen Informationsveranstaltung für die Bürgermeister der Region in Heidgraben eine Richtungsentscheidung getroffen werden.






