Küstenwache: Der nächste Schritt ist fällig!
Rossmann (SPD) fordert baldige Entscheidung
Die Entscheidung über die Einrichtung einer nationalen Küstenwache darf nach Auffassung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten und Landesgruppensprechers der schleswig-holsteinischen SPD-MdBs nicht auf die lange Bank geschoben werden.
„Nachdem jetzt auf Seiten Niedersachsens erstmals Bewegung erkennbar ist, sind der Bund und die Regierungen der deutschen Küstenländer nun in der Pflicht, die Angelegenheit weiter voran zu treiben“, mahnt der Politiker. „See- und Umweltsicherheit sollten uns wichtig genug sein, dass hier nicht fahrlässig wichtige Weichenstellungen ein ums andere Mal vertagt werden!“
Nach Rossmanns Vorstellung muss der bestehende Koordinierungsverbund Küstenwache zu einer modernen und leistungsfähigen Stelle ausgebaut werden, die ein schnelles Krisenmanagement aller Gefahrensituationen im Küsten-und Hochseebereich der deutschen Wirtschaftszone ermöglicht. Rossmann: „Ein zeitgemäßes Küstenwachen-Konzept umfasst die Schaffung eines schnell einsatzfähigen Lagezentrums für Nord- und Ostsee, das zugleich Informationsplattform ist, ebenso wie die Einrichtung einer behördenübergreifenden Organisations - und Weisungsstruktur für den Einsatzfall. Hinzu kommt eine integrierte Seeraumüberwachung unter Einsatz von Radar und des Automatischen Schiffsidentifizierungssystems AIS. Und schließlich muss die Zusammenarbeit der verschiedenen Bundes- und Landesbehörden effektiv koordiniert werden.“
Nach Auffassung des Abgeordneten soll die Küstenwache eng mit dem bereits bestehenden Havariekommando zusammenarbeiten. „Auf diese Weise kann eine leistungsstarke und schlagkräftige Struktur geschaffen werden, die eine deutlich verbesserte Situation für die Sicherheit von See und Küsten zur Folge hat“, ist Rossmann überzeugt.






