Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

09. März 2007

Das Eisenbahnunglück vom 23.1. muss Konsequenzen haben

Rossmann unterstützt Forderungen des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg in Berlin

Nach dem nächtlichen Zugunglück vom 23. Januar zwischen Elmshorn und Tornesch hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann jetzt Forderungen und Anregungen, die sich aus dem Einsatz ergaben, in einem Gespräch Vorstandsmitgliedern der Deutsche Bahn AG (DB AG) in Berlin erläutert.

Rossmann hatte sich zuvor in einer gemeinsamen Besprechung mit dem Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg und Kreiswehrführer Bernd Affeldt nach Erkenntnissen und Wünschen der Fachleute erkundigt, die sich aus den Erfahrungen aus diesem einmaligen Einsatz ergeben.

Für Rossmann war dieser Besuch in der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahrenlohe auch ein Dankeschön an die Arbeit der Helfer und der Einsatzleitung. Rossmann: „Auf einen Besuch an der Unglücksstelle habe ich bewusst verzichtet. Ich möchte meinen Respekt für die Leistung der Einsatzkräfte bei diesem schweren Unglücksfall durch diesen Besuch und die Unterstützung für konkrete Verbesserungsvorschläge zum Ausdruck bringen“.

An konkreten Punkten, die Kreiswehrführer Bernd Affeldt und seine Vorstandskollegen dem Abgeordneten mit auf den Weg nach Berlin geben konnten, sind insbesondere der Wunsch nach einer Verbesserung der Auszeichnung von Gefahrengut in den Frachtpapieren und die Information hierüber zu nennen. Rossmann: „Das Notfallmanagement muss noch schneller werden. Information ist schließlich Sicherheit für die vor Ort tätigen Einsatzkräfte.“ Daneben geht es um die verbesserte technische Ausstattung von Bahn und Feuerwehr mit Schienenkränen und weiterer Spezialausrüstung wie Erdungsgeschirren und Schienendraisinenwagen.

Rossmann konnte diese Anregungen in dieser Woche direkt bei dem jetzigen Deutsche Bahn AG Vorstandsmitglied für Wirtschaft und Politik und früheren bayrischen Wirtschaftsminister Dr. Wiesheu in Berlin vortragen, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen Dr. Rausch und Kraft die Abgeordneten aus Schleswig-Holstein und Hamburg zu einer Informationsrunde über die geplanten Netzarbeiten und die Auswirkungen auf die Fahrplangestaltung in den Bahntower am Potsdamer Platz eingeladen hatte.

DB-Vorstand Dr. Wiesheu, der sich dabei über die Grundzüge des Eisenbahnunglücks in Heidgraben wohl informiert zeigte, hat dem Abgeordneten zugesagt, den Anregungen und Kritikpunkten konkret nachzugehen und die Möglichkeiten zur Verbesserung von Abläufen und Ausrüstung im Unglücksfall zu überprüfen.


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