Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

07. März 2007

"Sozialstandards bei Postdiensten sichern!"

Rossmann (SPD) warnt vor Lohndumping

Das Auslaufen des Postmonopols Ende des Jahres darf nicht zu Lasten von Kunden und Beschäftigte gehen. Das hat jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann gefordert.

„Schon gegenwärtig ist bei Anbietern im nicht beschränkten Sektor des Briefmarkts ein verschärfter Wettbewerbsdruck mit negativen Auswirkungen für die Beschäftigten zu beobachten. Ich trete deshalb entschieden dafür ein, die anstehende Liberalisierung nur dann zuzulassen, wenn eine gleichzeitige Sicherung der sozialen Arbeitsbedingungen gewährleistet ist!“, betont Rossmann.

Nach Auffassung des Politikers ist in erster Linie die Bundesnetzagentur gefordert, mit sozialen Lizenzauflagen regulierend einzugreifen. Die öffentliche Hand müsse die Auftragsvergabe an Tariftreueklauseln binden. Rossmann: „Aktuelle Zahlen belegen, dass im Bereich des Briefmarktes auch Jugendliche eingesetzt werden und verstärkt Dumpinglöhne von 700 bis 800 Euro im Monat vorkommen. Bisher ist das vor allem ein Großstadtproblem. Der Wegfall des Postmonopols darf nicht dazu führen, dass sich derartige Beschäftigungsverhältnisse ausweiten und auch in unserer Region durchsetzen. Ich halte es durchaus für geboten, für die Branche auch über die Einführung eines Mindestlohns nachzudenken.“

Er trete für einen Wettbewerb ein, in dem sich das qualitativ bessere Angebot behaupte und nicht eine Geiz-ist geil-Mentalität zu Lasten der Mitarbeiter. „Wachstum kann auch durch Kundenzufriedenheit entstehen!“, so Rossmann.


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