Rossmann fordert Rauchverbot auch im Bundestag
Entrüstet war der Kreis Pinneberger SPDBundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann als er lesen musste, dass im Bundestag weiter geraucht werden darf, obwohl die Bundesregierung am Mittwoch ein weitgehendes Rauchverbot für alle öffentlichen Einrichtungen beschlossen hat.
Rossmann: „Auch wenn der Bundestag gewisse Souveränitätsrechte hat, kann es nicht angehen, dass wir für alle anderen öffentlichen Einrichtungen Rauchverbote beschließen und den Bundestag außen vor lassen.“
Rossmann hat zusammen mit den Gesundheitspolitikern der SPD-Bundestagsfraktion eine Initiative gestartet, die dies ändern soll. In einem Schreiben wird der Bundestagspräsident Dr. Lammert aufgefordert, für ein konsequentes Rauchverbot auch im Bundesparlament zu sorgen. Rossmann: „Zum Schutz der Gesundheit vor allem unserer Mitarbeiter und der Besucher müssen wir jetzt handeln und somit auch unsere Vorbildfunktion erfüllen.“
Der Abgeordnete hält ein solches klares Vorgehen auch deshalb für zwingend notwendig, weil mit der „Schönrederei endlich Schluss sein muss“. Die Gefahr des Passivrauchens sei wissenschaftlich absolut erwiesen und der Arbeitnehmer- und Betroffenenschutz deshalb unabweisbar. Freiwillige Lösungen seien z.B. gerade im Gaststättenbereich auch in Schleswig-Holstein massiv fehlgeschlagen. Rossmann: „Deshalb brauchen wir jetzt klare Lösungen. Dazu muss auch der Bundestag ein Vorbild abgeben.“






