Bildungsraum Europa: Seit 20 Jahren europäischer Studentenaustausch über ERASMUS
Vor genau 20 Jahren startete die Europäische Gemeinschaft ihr Vorzeigeprojekt ERASMUS, um den Austausch von Studenten zwischen den europäischen Staaten zu fördern.
Bis heute haben 1,5 Millionen Studierende dieses großartige Angebot genutzt. Inzwischen beteiligen sich Universitäten aus 31 Ländern daran. Neben den 27 EU-Staaten sind auch Norwegen, Lichtenstein, die Türkei und Island dabei.
Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und Bildungsexperte Dr. Ernst Dieter Rossmann freut sich sehr über diesen zweiten runden Geburtstag: „Ich finde es großartig, dass dieses europäische Programm bis jetzt so vielen Studenten ermöglicht hat, für 3 bis 12 Monate ihr Studium im europäischen Ausland fortzusetzen und somit sprachlich, kulturell und fachlich wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Bis 2013 wollen wir in der EU die Zahl der ERASMUS-Studenten verdreifachen. Europa wird dadurch für den wissenschaftlichen Nachwuchs erlebbar!“
Die Leistungen des ERASMUS-Programms umfassen für eine Zeit von 3 – 12 Monaten einen Mobilitätszuschlag von maximal 200 Euro im Monat, die Übernahme möglicher Studiengebühren an der Gastuniversität, weitere Zuschläge für behinderte Studenten, eine Unterstützung bei der fachlichen und sprachlichen Vorbereitung für den Auslandsaufenthalt und in der Regel eine Betreuung durch die Gastuniversität bezüglich Unterkunft, kultureller Angebote etc. Voraussetzungen für die Teilnahme am ERASMUS sind mindestens ein erstes Studienjahr im Inland, ausreichende Kenntnisse der Sprache des Gastlandes und eine Partnerschaft zwischen der Heimat- und der Gastuniversität. Die erbrachten Studienleistungen im Ausland werden in der Regel, aber nicht immer anerkannt. Rossmann: „Hier arbeiten wir aktuell intensiv am Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS), um Verbesserungen zu erreichen und das Programm somit noch attraktiver zu machen.“
Interessierte Studenten können sich an das Akademische Auslandsamt ihrer Hochschule, an ihren Fachbereich oder an den Deutschen Akademischen Austauschdienst (www.daad.de) wenden, um weitere Informationen zu bekommen. Die Auswahl der Studenten erfolgt durch die Heimatuniversität.
Rossmann: „Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Studenten aus dem Kreis Pinneberg das Programm verstärkt in Anspruch nehmen und möchte darauf hinweisen, dass BAföG-Studenten ihre Förderung auch während der Zeit des Austausches bekommen." Das Programm ist nach dem berühmten Humanisten und Vorreiter der Reformation Erasmus von Rotterdam benannt.






