Rossmann: Weiterbildungssparen ein erster Schritt - Weitere Maßnahmen zur Stärkung der Weiterbildung müssen folgen!
Die von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan heute vorgestellten Gutachten zur Schaffung eines Weiterbildungssparens bestätigen nachdrücklich das Ziel der Großen Koalition, die Fort- und Weiterbildung weiter zu stärken und mittelfristig zur 4. Säule des Bildungswesens auszubauen.
Dies ist dringend nötig, da Deutschland hier im OECD-Vergleich deutlich zurück liegt und dies bereits negative Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung und den Arbeitsmarkt nach sich zieht. Der Ansatz der Bundesregierung, über ein „Weiterbildungssparen“ die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland zu verbessern, wird vom Kreis-Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten und weiterbildungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Ernst Dieter Rossmann als erster Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Der Maßnahmenkatalog - bestehend aus der Erweiterung des Vermögensbildungsgesetzes, direkten Zuschüssen sowie zinsgünstigen Weiterbildungskrediten soll Anreize schaffen, um die Beteiligung am Lebensbegleitendem Lernen zu erhöhen.
Rossmann fügt aber hinzu: „Das Weiterbildungssparen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, muss jedoch in dieser Legislaturperiode von weiteren Maßnahmen ergänzt werden. Für die SPD steht hier etwa die Frage einer echten Zweiten Chance für junge Menschen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss ebenso im Vordergrund wie die Frage einer zügigen Überprüfung der bestehenden Weiterbildungspraxis der Bundesagentur für Arbeit und der Verwendung der BA-Überschüsse. Auch die Überlegungen einer Umwandlung der Arbeitslosenversicherung in eine Beschäftigungsversicherung und einer langfristigen Einführung von Lernzeitkonten müssen ernsthaft ausgestaltet werden.“ Zu diesen Punkten erhofft sich die SPD-Bundestagsfraktion nicht zuletzt von der Weiterbildungs-Anhörung im Deutschen Bundestag, die am 29. 01. 2007 stattfindet, weitere Aufschlüsse, auf denen dann parlamentarische Initiativen aufbauen können.
Rossmann: „Die wachsenden Anforderungen unserer wissensbasierten Arbeitswelt an die Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger machen eine fortlaufende Qualifizierung unentbehrlich. Wir werden die Rahmenbedingungen weiter verbessern, damit der Erwerb, der Erhalt und der Ausbau von Kompetenzen und Fähigkeiten in allen Lebensphasen allen Menschen möglich ist und bleibt.“






