LKW-Überholverbot: Rossmann schreibt an Austermann
"Möglichkeit regionaler Lösung prüfen!"
In die Diskussion um ein mögliches Überholverbot für LKWs auf Autobahnen hat sich jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann eingeschaltet. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass sich die CDU als Partei neuerdings bei der Frage öffentlicher Verkehrsregulierung bewegt“, erklärte der Politiker jetzt in Reaktion auf ein entsprechendes Ansinnen seines CDU-Kollegen Dr. Ole Schröder.
Entscheidend müsse allerdings sein, konkret vor Ort Verbesserungen zu erreichen. Vor der Forderung nach einer bundesweit einheitlichen Regelung, wie sie Schröder im Gefolge einer Bundesratsinitiative von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen aufgestellt hatte, müsse deshalb die Auseinandersetzung mit den regional Verantwortlichen stehen.
In einem Brief hat Rossmann daher jetzt Landesverkehrsminister Austermann aufgefordert zu prüfen, welche Möglichkeiten für das Land bestehen, eine Verbotsregelung für die besonders belasteten Abschnitte der A23 zwischen Hamburg und Elmshorn sowie der A7 auf Pinneberger Kreisgebiet landesseitig zu erlassen.
Rossmann: „Es steht außer Frage, dass hier wegen der erheblichen verkehrlichen Belastungen und der dichten Abfolge von Anschlussstellen von einer besonders kritischen Situation gesprochen werden muss. Ich bin auf die Lösungsvorschläge des zuständigen Landesministers für diesen Problembereich deshalb sehr gespannt.“






