Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

08. Januar 2007

SPD-Abgeordnete wollen Klarheit über Elmshorner Bahnhofsverbesserungen

Rossmann und Tenor-Alschausky: "Uns reicht’s!"

Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Elmshorner Abgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann und Siegrid Tenor-Alschausky jetzt die Regierungen in Berlin und Kiel auf definitive Aussagen zum Einbau des Lifts im Elmshorner Bahnhof und den zusätzlichen Zugang zum Mittelbahnsteig vom Fußgängertunnel Bauerweg drängen. Mit parallelen Anfragen an Bundes- und Landesregierung wollen der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete und seine Landtagskollegin jetzt endlich Klarheit über die angekündigten Verbesserungen schaffen und den Druck auf die zuständigen Ministerien erhöhen.

„Seit Jahren werden wir von den Behörden und der Bahn hingehalten und von einem Termin auf den anderen vertröstet. Damit muss jetzt endlich Schluss sein!“, betonen die Politiker, die sich in der Vergangenheit immer wieder mit Vor-Ort-Terminen, auf Veranstaltungen und in Gesprächen sowie einer umfangreichen Korrespondenz für die Realisierung des Fahrstuhleinbaus eingesetzt haben.

„Noch im vergangenen Jahr haben uns sowohl die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG in Hamburg, Ute Plambeck, als auch Landesverkehrsminister Austermann sowie der zuständige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium die Ausschreibung der Leistungen im Vierten Quartal 2006 zugesichert und einen tatsächlichen Baubeginn Anfang diesen Jahres in Aussicht gestellt“, berichten Rossmann und Tenor-Alschausky. Auch diese Zeitplanung, so Rossmann, sei aber schon wieder aufgegeben worden.

Auch wenn Plambeck als Bahn-Bevollmächtigte die Ausschreibung in einem Schreiben an ihn nunmehr noch für Januar in Aussicht stelle und den Baubeginn für die erste Jahreshälfte voraussage, sei er sich nach den bisher gemachten Erfahrungen keinesfalls sicher, ob diese neue Planung jetzt auch wirklich Bestand haben werde.

Mit der SPD-Landtagsabgeordneten Siegrid Tenor-Alschausky sei er sich deshalb darüber einig, dass „derart ungewöhnliche Situationen ungewöhnliche Maßnahmen erfordern“. Die beiden Abgeordneten haben daher beschlossen, trotz des relativ kleinen Umfangs der Maßnahme auf parlamentarisch-offiziellem Wege aktiv zu werden und sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung mit dem Thema zu beschäftigen und definitive Aussagen zu Zeitschiene und Finanzierung einzufordern sowie um Aufklärung über die Ursachen des Hinhaltens in den vergangenen Jahren zu ersuchen.


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