SPD hilft dem THW
Rossmann (SPD): "Bund stärkt hauptamtliche Arbeit"
Die SPD ist es vor den abschließenden Haushaltsberatungen in der kommenden Woche gelungen, eine Reduzierung der hauptamtlichen Stellen des THW abzuwenden. Darauf hat jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst DieterRossmann hingewiesen.
„Bundesinnenminister Schäuble (CDU) hatte geplant, das Hauptamt des Technischen Hilfswerks von 800 auf 700 stellen herunterzufahren. Auf die Intervention der SPD-Fraktion hin konnte diese Kürzung glücklicher Weise schon im Haushaltsausschuss verhindert werden“, erläutert Rossmann.
Die Sozialdemokraten hatten befürchtet, dass der Stellenabbau die Leistungsfähigkeit des THW nachhaltig beeinträchtigen würde. Rossmann: „Wir haben in den vergangenen Jahren erlebt, dass die Herausforderungen im Katastrophenschutz und bei Unglücksfällen immer komplexer werden. Und die Klimaforscher weisen darauf hin, dass wir es künftig mit noch mehr Sturmschäden und Hochwassersituationen zu tun bekommen. Da wäre es fahrlässig, hier den Rotstift anzusetzen.“
Gerade in Schleswig-Holstein und im Kreis Pinneberg habe sich in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, wie wichtig die Arbeit des THW ist. „Ob bei Ölunfällen, Überschwemmungen oder bei Auslandseinsätzen und Katastrophensituationen wie dem schweren Güterzugunfall bei Tornesch Anfang des Jahres – das Technische Hilfswerk leistet Hilfe auf professionellem Niveau. Das ist aber nur möglich, wenn sich die vielen ehrenamtlich Aktiven auf die Koordinierung und Unterstützung durch ein starkes Hauptamt verlassen können“, ist Rossmann überzeugt. Er freue sich daher, dass die Union dem Ansinnen der SPD gefolgt sei, das THW aus den pauschal von allen Ministerien zu erbringenden Stellenkürzungen herauszunehmen und dies gemeinsam zu beantragen.
„Erfreulich ist darüber hinaus, dass eine Stärkung des hauptamtlichen Personals der THW-Jugend und der Helfervereinigung durchgesetzt werden konnte“, berichtet Rossmann. „Ursprünglich wollte das Schäuble-Ministerium auch hier um 42000 Euro kürzen. Nun wird der Etat für beide Vereinigungen insgesamt um 160000 Euro aufgestockt. Das ist eine wirklich gute Nachricht für das THW!“
Nach Auffassung des Sozialdemokraten wird mit den Beschlüssen in der kommenden Woche eine langfristige Absicherung des Personaltableaus des THW gewährleistet. Rossmann: „Das THW erhält damit Planungssicherheit – und die Menschen im Land die Gewissheit, weiterhin effizient und auf hohem Niveau arbeitende Katastrophenschützer an ihrer Seite zu haben.“







