Hohe Politik hautnah
Kreis Pinneberger mit Rossmann (SPD) in Berlin
Der Sitzungssaal des Bundeskabinetts, der Reichstag, das Holocaust-Mahnmal, die Willy-Brandt-Stiftung – ein dicht gepacktes und hochinteressantes Hauptstadtprogramm konnten jetzt 49 Kreis Pinneberger auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann mitmachen.
Bei sonnigem Spätsommerwetter machten sich die Teilnehmer – darunter eine sechsköpfige Delegation des Freiwilligenforums Uetersen und eine Abordnung des Kreisfeuerwehrverbandes – mit dem politischen Leben in Berlin und den Schauplätzen der großen Politik vertraut.
Die Höhepunkte für die meisten waren der Besuch des Reichstages mit Plenarbereich und Besichtigung der Kuppel und natürlich die Diskussion mit „ihrem“ Abgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann, der über seine Arbeit im Parlament berichtete und sich den Fragen der Teilnehmer stellte. Dabei konnte der Politiker für seine Arbeit gleich eine ganze Anzahl an Anregungen mitnehmen. So sprachen sich Teilnehmer etwa dafür aus, bei der Förderung des Ehrenamtes verstärkt auch diejenigen zu berücksichtigen, die kein oder nur ein geringes Einkommen haben, oder bei der anstehenden Elbvertiefung den Umweltschutz angemessen zu berücksichtigen.
„Das sind Anliegen, die vollkommen berechtigt sind, und für die ich mich in der Fraktion und auch im Gespräch mit den zuständigen Ministern auf jeden Fall einsetzen werde“, versprach Rossmann. Leider hätten ihm die Finanzpolitiker hinsichtlich einer über den aktuellen Steinbrück-Plan hinausgehenden Ausweitung der Ehrenamtsförderungen keine Hoffnungen gemacht.
Rossmann: „Für mich bedeutet das: Erstmal freue ich mich über die vielen Verbesserungen, die wir mit dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements durchgesetzt haben und in denen viel SPD drinsteckt. Und dann heißt das: Für mich und viele weitere Kolleginnen und Kollegen in der SPD-Fraktion bleibt das Thema auf der Tagesordnung. Schon deswegen, weil wir auch Rentnern, Jugendlichen und Geringverdienern, die sich ehrenamtlich engagieren, unsere Wertschätzung ihres Engagements zeigen müssen. Und auch wenn das in diesem Jahr nichts mehr wird: Glauben Sie mir, im Bohren dicker Bretter sind wir ganz schön geübt!“
Für die 49 Kreis Pinneberger ging der Hauptstadt-Besuch mit einer Besichtigung der Ausstellung der Willy-Brandt-Stiftung im Schöneberger Rathaus zu Ende: Viele Informationen über einen großen Berliner Politiker und Sohn Schleswig-Holsteins an einer historischen Stätte. „Erst jetzt merkt man, wie viel man über Berlin und die politische Arbeit in der Hauptstadt eigentlich noch erfahren möchte!“, bemerkte eine Teilnehmerin. Wie auch einige andere Berlin-Fahrer will sie demnächst privat wieder in die Hauptstadt kommen.






