Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

12. Juli 2007

Migration: Jetzt sind wir vor Ort gefordert!

Rossmann will den Integrationspakt mit Leben füllen

„Ein großer Schritt in die richtige Richtung“ ist der jetzt in Berlin beschlossene Nationale Integrationsplan nach Auffassung des Kreis Pinneberger SPDBundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann. „Jetzt kommt es zum einen darauf an, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Das heißt zum Beispiel, dass die Union sollte endlich ihren Widerstand gegen eine Ausweitung des Kommunalwahlrechtes für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgeben muss. Zum Zweiten muss es jetzt darum gehen, die Beschlüsse mit Leben zu füllen. Dabei sind wir auch ganz konkret vor Ort gefordert!“

An erster Stelle der Erfolge des Integrationsgipfels stehe für ihn der Beschluss, die Sprachkurse für wichtige Zielgruppen von 600 auf 900 Stunden aufzustocken. Rossmann: „Das ist eine wichtige Maßnahme, die auch die Träger dieser Bildungsmaßnahmen bei uns im Kreis immer wieder gefordert haben und für die ich mich in Berlin vehement eingesetzt habe. Sprachkompetenz und Bildung sind die beiden wichtigsten Schlüssel zu Integration. Deshalb ist dieses Ergebnis besonders wichtig!“

Im Bildungsbereich sei außerdem das Modellprogramm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ zu benennen, mit dem das Ziel verfolgt wird, Schulverweigerer wieder in die Schulen zu bringen und ihre Chancen auf einen Abschluss zu verbessern.

Ein besonderes Augenmerk haben nach Rossmanns Auffassung auch die zahlreichen Selbstverpflichtungen und Vorschläge für die Arbeit vor Ort verdient. „Von der Initiative ‚Migranten in die Verwaltung’ bis zur Einrichtung der ‚Bildungspaten’ umfasst das Paket vieles, was nun in den Kreises und Gemeinden umgesetzt werden sollte“, ist Rossmann überzeugt. „Ich habe mit der Organisation der beiden ersten Migrationsforen im Kreis im vergangenen Herbst und in diesem Frühjahr versucht, einen Impuls für die Vernetzung der Einwandererorganisationen und der Migrationsarbeit Aktiven zu geben. Diese Gespräche haben gezeigt, dass wir im Kreis Pinneberg durchaus nicht bei Null anfangen. Aber es gibt von Unternehmen bis zu Verwaltungen noch viel zu tun. Unsere Gesellschaft kann dabei nur gewinnen. Wir sollten diese Herausforderung annehmen.“


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