Rossmann begrüßt Hilfen für Helfer
"Ehrenamt künftig nicht nur über Steuern fördern!"
„Mit diesem Gesetz hat der Bundestag für die Förderung des Ehrenamtes einen neuen großen Schritt nach vorne gemacht.“ Mit diesen Worten jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann die Beschlussfassung über das das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerlichen Engagements in der vergangenen Woche begrüßt. „Das ist ein echtes Zeichen der Anerkennung für viele freiwillig Engagierte in Sport, Katastrophenschutz, pädagogischer Betreuung und auch Politik.“
Der Beschluss umfasst nach Rossmanns Angaben verschiedene steuerliche Regeln, die ehrenamtlich Aktive im Umfang von rund 490 Millionen Euro entlasten. „Dazu gehören die Vereinheitlichung und Anhebung der Höchstgrenzen für den Spendenabzug von bisher fünf beziehungsweise zehn Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte auf 20 Prozent für alle förderungswürdigen Zwecke und die Verdoppelung der Umsatzgrenze für den Spendenabzug, ein erleichterter Spendennachweis bis 200 Euro und die Anhebung der genannten Übungsleiterpauschale von 1.848 Euro bei unverändertem Anwendungsbereich auf 2.100 Euro“, erklärt der Politiker.
Außerdem sei die Einführung eines allgemeinen Freibetrags für alle in Vereinen ehrenamtlich tätigen Personen in Höhe von 500 Euro beschlossen worden. Damit blieben künftig auch Einnahmen aus bisher nicht erfassten gemeinnützigen Tätigkeiten steuerfrei. Für Vereine sei besonders wichtig, dass auch eine Anhebung der Besteuerungsgrenze für wirtschaftliche Betätigungen gemeinnütziger Körperschaften sowie der Zweckbetriebsgrenze bei sportlichen Veranstaltungen von jeweils insgesamt 30.678 Euro Einnahmen im Jahr auf jeweils 35.000 Euro Teil des Maßnahmenpaketes sei.
„Insgesamt ist festzustellen, dass das Gesetz ein wirklich guter Beschluss für die Bürgergesellschaft ist. Für Millionen ehrenamtlich tätiger Menschen ist mit diesen Regelungen eine echte Verbesserung verbunden“, so Rossmann.
Für ihn sei gleichwohl in absehbarer Zeit ein weiterer Schritt zu tun. „Ich habe in den vergangenen Monaten in zahlreichen Gesprächen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreis Pinneberg Bestätigung für meine Forderung erfahren, die Ehrenamtsförderung so weiterzuentwickeln, dass auch engagierte Bürgerinnen und Bürger in einen vergleichbaren Nutzen kommen, die nicht über die Möglichkeit verfügen, über Freibeträge und Pauschalen im Rahmen ihrer Steuererklärung zu profitieren“, erklärt der Politiker. Er habe sich bei der Beratung der aktuellen Regelungen in der SPD-Fraktion entsprechend engagiert und werde auch weiterhin dafür eintreten.
„Ehrenamtsförderung darf keine Frage von Erwerbseinkommen sein. Bislang sind die 25 Prozent, die nicht mit ihrem Einkommen zu Steuer veranlagt werden, benachteiligt. Wir müssen deshalb davon weg, die Förderung nur über das Steuerrecht zu regeln und sollten dem jetzt gemachten Schritt bald den nächsten folgen lassen“, so Rossmann.






