Bund fördert jüdische Integrationsprojekte
Rossmann (SPD) hofft auf Chance für Pinnebergs Gemeinde
Der Bund unterstützt die Integrationsarbeit der jüdischen Gemeinden in diesem Jahr bis zur Höhe von 1,5 Millionen Euro. Darauf hat jetzt der Kreis Pineberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht. Nach dem Auslaufen des sogenannten Integrationsfonds werden mit diesem neuen Haushaltstitel die Eingliederung jüdischer Zuwanderer in die Gemeinden gefördert.
„Dieser Zuschuss des Bundes wird an den Zentralrat der Juden in Deutschland gezahlt und dient der Projektförderung“, berichtet Rossmann. „Der Zentralrat kann die Gelder dann nach den Vorgaben des Bundeshaushaltes in eigener Regie an die Projekte der Gemeinde weiterleiten.“
Rossmann hofft, dass der Zentralrat auch die Projekte der Pinneberger Gemeinde berücksichtigt.
„Die jüdische Gemeinde Pinneberg arbeitet mit großem Engagement an der Eingliederung ihrer aus Osteuropa zugewanderten Mitglieder“, weiß der Abgeordnete. „Leider ist die Gemeinde in diesem Jahr bei der Mittelvergabe noch nicht berücksichtigt worden, so dass die Arbeit nur durch erhebliche private Aufwendungen gewährleistet werden konnte. Es wäre sicher eine große Erleichterung für die Gemeinde und ihre Mitglieder, wenn die Förderung jetzt zustande käme.“






