Perspektive für Helgolandverkehr
Rossmann und Hölck (SPD): "Einsatz hat sich gelohnt"
Mit Erleichterung haben der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann und sein Landtagskollege Thomas Hölck auf die Mitteilung reagiert, dass die Frist für die Umrüstung der Helgoland-Schiffe verlängert werden soll.
„Der Einsatz für die Interessen der Helgoländer hat sich offenbar gelohnt“, betonen Hölck und Rossmann in einer gemeinsamen Erklärung. Dass der Bund jetzt einen Erlass vorbereite, der die Nachrüstung der im Helgolandverkehr eingesetzten Schiffe bis Juli 2010 vorsehe, sei ein echter Erfolg, der die Insel vor schlimmen Konsequenzen bewahre.
„Jetzt kommt es darauf an, dass die Reeder die ausgestreckte Hand auch ergreifen und die Bedingungen für diese Regelung erfüllen“, erklärt Rossmann, der in den vergangenen Wochen mehrfach mit der zuständigen Parlamentarischen Staatssekretärin Karin Roth (SPD) und dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Beckmeyer, über mögliche Lösungen und Hilfen für Helgoland gesprochen hatte. Erforderlich sei vor allem die Nachrüstung der Schiffe mit so genannten Seeschlagblenden für tiefer liegende Fenster.
Wichtig ist nach Auffassung der beiden Abgeordneten, dass alle notwendigen Modernisierungen nun auch tatsächlich in Angriff genommen werden. „Wir setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Reeder und bauen darauf, dass die Zeit genutzt wird und die erforderlichen Arbeiten bis Juli 2010 auch wirklich umgesetzt werden“, stellt Hölck die Erwartung der Politiker klar. Eine weitere Übergangsfrist ist den beiden Sozialdemokraten zu Folge mit den neuen Regelungen vollkommen ausgeschlossen.






