Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

19. Mai 2008

Schickfonds: "Hamburg bleibt im Wort!"

Rossmann (SPD) schreibt an Hajduk (GAL)

In einem Brief hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete jetzt der neuen Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Anja Hajduk, zur Amtsübernahme gratuliert und gleichzeitig eine Aufstockung der Mittel für den Ausgleichsfonds für die von Verschlickung betroffenen Elbhäfen angemahnt. Er wünsche ihr Tatkraft und eine glückliche Hand bei der Bewältigung ihrer Aufgaben, schreibt Rossmann an die GAL-Politikerin, in deren Verantwortungsbereich auch die geplante Elbvertiefung fällt.
„Als Bundestagsabgeordneter für den an Hamburg grenzenden Kreis Pinneberg würde ich mich freuen, wenn die Interessen der Region Unterelbe in Hamburg und in Sonderheit in Ihrer Behörde offene Ohren fänden“, betont der Politiker. Nachdem Bundesverkehrsminister Tiefensee in der vergangenen Woche noch einmal klar gestellt habe, dass eine hundertprozentige Deichsicherheit unabdingbare Voraussetzung für die Elbvertiefung ist, gehe er davon aus, dass dieses Anliegen bereits bei der Planfeststellung angemessene Berücksichtigung finde.
Eine Zusammenarbeit bietet Rossmann für Maßnahmen des geplanten Ökofonds für ökologisch wertvolle Lebensräume an, der die erwarteten Schäden in der Natur abmildern soll. „Nach meiner Beobachtung wären die Menschen im Kreis Pinneberg, wie auch die betroffenen Gemeinden für eine Einbeziehung in Projekte des geplanten Fonds durchaus offen“, so Rossmann.
Deutliche Worte findet der SPD-Politiker aber erneut für Hamburgs Rolle beim Schlickfonds, für den die Hansestädter eine Ausstattung von 15 Millionen Euro versprochen, aber bisher nur 10 Millionen bereitgestellt hätten: „Sollte die Ausstattung des Fonds nicht noch wesentlich verbessert werden, wird für die in den kleineren Elbhäfen notwendigen Maßnahmen eine spürbare Bezuschussung nicht möglich sein“, mahnt Rossmann. „Nach Auffassung der betroffenen Kommunen und Wassersportvereine im Kreis Pinneberg bleibt Hamburg in dieser Frage im Wort und in der Verantwortung!“

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