Wohngelderhöhung kommt
Rossmann (SPD): "Verbesserungen für viele Kreis Pinneberger"
Für Mieter ist der Kreis Pinneberg nicht nur gefühlt ein teures Pflaster. Mit Halstenbek, Schenefeld, Quickborn, Wedel und Pinneberg sind gleich fünf Städten und Gemeinden in der höchsten Mietstufe sechs der Tabelle von 2002 eingruppiert – damit nimmt die Region landesweit eine Spitzenposition ein. Für den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten ist die jetzt erfolgte Einigung über die Erhöhung des Wohngeldes deshalb auch für seinen Wahlkreis ein wichtiger Fortschritt.„So ärgerlich es ist, dass die Union den Anhebungsbeschluss über den Bundesrat verzögert hat: Nun steht unwiderruflich fest, dass das Wohngeld zum 1. Januar 2009 von jetzt durchschnittlich 90 Euro auf dann durchschnittlich 143 Euro im Monat erhöht wird. Und das ist für viele Mieter in unserer Region ein echter Schritt hin zu mehr sozialer Sicherheit und damit eine richtig gute Nachricht“, betont der Politiker.
Zu begrüßen ist nach Rossmanns Bekunden auch die Einführung einer Heizkostenkomponente im Zusammenhang mit der Wohngelderhöhung. „Die Heizkosten sind in den vergangenen Jahren erheblich stärker gestiegen als die Kaltmieten. Diesem Umstand wird mit dieser Regelung Rechnung getragen“, erklärt der Abgeordnete. „Aus dem Zuschuss zur Kaltmiete wird jetzt ein Zuschuss zur Warmmiete. Dies geschieht bewusst in Form einer Pauschale, damit weiter ein Anreiz zum Energiesparen gegeben ist. Darüber hinaus werden die Miethöchstbeträge und die Tabellenwerte erhöht“, erklärt Rossmann.
Bundesweit beziehen derzeit rund 800000 Haushalte Wohngeld. Experten rechnen damit, dass die Anhebung der Leistung auch dazu führen wird, dass sich die Zahl der auf ALG II angewiesenen Haushalte um 80000 reduzieren wird.






