"Baustein gegen Kinderarmut"
Rossmann begrüßt Fortentwicklung des Kinderzuschlags
Die in der vergangenen Woche vom Bundestag beschlossene Weiterentwicklung des Kinderzuschlags ist nach Auffassung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann ein „Baustein gegen Armut in Familien mit geringem Einkommen.“ Die Maßnahme verbessere zielgenau die Situation von durch Armut bedrohten Familien mit Kindern und ergänze die kürzlich verabschiedeten Anhebung des Wohngeldes und die geplante Aufstockung des Kindergeldes.„Wir entwickeln den Kinderzuschlag weiter, indem wir die Mindesteinkommensgrenze absenken und zusätzliches Einkommen der Eltern nur noch zu 50 Prozent, statt bisher zu 70 Prozent anrechnen. Außerdem dürfen Alleinerziehende in Zukunft zwischen der Inanspruchnahme von Kinderzuschlag und Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch wählen“, erläutert Rossmann. „Neben den materiellen Hilfen bleibt es allerdings auch wichtig, von Armut bedrohten Familien die Teilhabe an Bildung, Arbeit, sozialen Kontakten und einer guten gesundheitlichen Entwicklung zu ermöglichen. Hier sieht sich die SPD weiterhin in der Pflicht.“
Der Sozialdemokrat rechnet damit, dass bundesweit 160.000 Kinder in 75.000 Familien zusätzlich vom Kinderzuschlag profitieren werden. Der Anteil der Alleinerziehenden, die Anspruch auf den Kinderzuschlag haben, wird sich von sieben auf 14 Prozent erhöhen.






