Arbeitsgespräche und zwei Jubiläen
Rossmann (SPD) besuchte Helgoland
„Himbeeren ernten mit Nordseeblick! Ich glaube nicht, dass es eine vergleichbare Kleingartenanlage in Deutschland gibt.“ Für den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann war die Visite beim Helgoländer Kleingartenverein ein echtes Highlight des allsommerlichen Arbeitsbesuchs auf der Insel.Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Vereins traf der Politiker am vergangenen Wochenende gemeinsam mit dem Helgoländer Kreistagsabgeordneten und Vorsitzenden von SPD-Ortsverein und –Fraktion auf der Insel, Peter Botter, mit dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins Helgoland e.V. Kai Lange und dem Gründungsvorsitzenden und langjährigen Bürgervorsteher Horst Heikens zusammen. Aus Elmshorn mitgebracht hatte Rossmann eine Flasche Jubiläumsaquavit. „Um die Zeit bis zum ganz großen Jubiläum in 60 Jahren zu überbrücken“, wie der Abgeordnete betonte.
Und noch ein zweiter Jahrestag stand für Rossmann auf dem Arbeitsplan, da die Singakademie mit großem Festkonzert in der Nordseehalle und einem Empfang im Rathaus-Foyer ihr 10-jähriges Jubiläum begehen konnte. Unter dem Motto „Mitten in der Nordsee“ studiert die Singakademie alljährlich ein klassisches Werk ein, das schließlich gemeinsam mit Solisten und Orchester aufgeführt wird. „Die Veranstaltungen sind in jedem Jahr ein echtes Highlight im Kulturkalender der Insel“, befand Rossmann im Gespräch mit Bürgervorsteher Claus Wickidal (SPD), Kurdirektor Klaus Furtmeier und Singakademie-Vorstand Claus-Ulrich Heinke. Rossmann würdigte insbesondere Heinkes Engagement, ohne den die Veranstaltung über die zehn Jahre weder organisatorisch noch musikalisch möglich gewesen wäre.
Ein weiterer Besuch Rossmanns galt der Jugendherberge der Insel, die derzeit um öffentliche Gelder für die notwendige Modernisierung kämpft. Herbergsvater Hartmut Jürgensen konnte mit Blick darauf, dass sein Quartier für den ganzen Sommer ausgebucht ist, ein weiteres Mal eindrucksvoll darauf verweisen, dass die Einrichtung sowohl konzeptionell als auch baulich weiterentwickelt werden müsse, um ein attraktives Angebot auch über die Sommermonate hinaus präsentieren zu können. „Es ist überhaupt keine Frage, dass hier auch die öffentliche Hand gefordert ist“, pflichtete Rossmann dem Herbergsvater bei. Leider sei die im Bundeshaushalt bisher für die deutschen Jugendherbergen und ähnliche Einrichtungen vorgesehene Gesamtzuweisung von fünf Millionen Euro nicht hinreichend. „Die Arbeiten dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern müssen so schnell wie möglich beginnen. Um das zu gewährleisten sind jetzt auch die Parlamentarier gefragt, Druck zu machen“, betonte Rossmann mit Blick auf die eigene Verantwortung in der Großen Koalition für das Projekt.
Die Zukunft der Insel stand schließlich auch im Mittelpunkt der Gespräche des Politikers mit Inselbürgermeister Frank Botter (SPD). Insbesondere das Hafenkonzept und offene Fragen bei der Konzeptstudie zur projektierten Landbrücke zwischen Düne und Hauptinsel waren Gegenstand der Erörterung. „Auf der Insel ist viel in Bewegung“, stellte Rossmann resümierend fest. „Da ist es natürlich wichtig, dass die Insulaner mit der richtigen Mischung an Tatkraft und Realismus an die Herausforderungen herangehen.“






