Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

01. August 2008

Kinderbetreuung: Fünfeinhalb Millionen für den Kreis

Rossmann (SPD): "Jetzt Nägel mit Köpfen machen!"

Bis Ende 2010 kann der Kreis Pinneberg mehr als fünfeinhalb Millionen Euro für neue Krippenplätze investieren. Darauf hat jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann hingewiesen. „Die SPD hat in Berlin den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 durchgesetzt. Um die Kommunen beim Ausbau der Einrichtungen zu unterstützen, hat der Bund im vergangenen Jahr ein Investitionsprogramm in Höhe von 2,15 Milliarden Euro aufgelegt, aus dem 74 Millionen nach Schleswig-Holstein fließen“, erläutert der Abgeordnete. In einer ersten Rate erhält der Kreis Pinneberg aus diesem Topf 5,506 Millionen Euro.
Damit sind für Rossmann jetzt Kommunen und Kita-Träger am Zug. „Der Startschuss ist erfolgt – der Kreis kann endlich in die Krippenoffensive gehen!“ Der Politiker weist darauf hin, dass über das Programm auch bereits laufende Bauten und Erweiterungen gefördert werden können, wenn Beginn des Vorhabens nach dem 18. Oktober 2007 liegt.
Rossmann: „Vom Verfahren her ist es so, dass die Träger der Kindertagesstätten ihre Anträge zunächst an die örtlichen Gemeindeverwaltungen richten müssen. Die Gemeindeverwaltung fügt den Anträgen eine Stellungnahme hinsichtlich des Bedarfs bei und leitet die Anträge dann an das Jugendamt des Kreises weiter. Dort wird auf Basis der Richtlinie des Landes entschieden.“
Rossmann rechnet damit, dass in der zweiten Runde für die Jahre 2011 bis 2013 noch einmal rund zweieinhalb Millionen Euro auf den Kreis Pinneberg entfallen. „Die Gelder sind nach der Anzahl der Kinder unter drei Jahren zu verteilen. Da im Kreis Pinneberg 10,9 Prozent der schleswig-holsteinischen Kinder dieser Altersgruppe wohnen, ergibt sich eine Summe in dieser Größenordnung“, erläutert der Abgeordnete.
Rossmann: „Ziel ist, bundesweit eine Versorgungsquote von 35 Prozent zu erreichen und damit Kindern bessere Fördermöglichkeiten von klein auf zu ermöglichen und Eltern die Chance zu geben, Familie und Beruf zu vereinbaren. Leider sind wir im Kreis Pinneberg von diesem Ziel noch weit entfernt. Aber die Voraussetzungen für einen zügigen Ausbau sind jetzt geschaffen. Nun kommt es darauf an, vor Ort Nägel mit Köpfen zu machen!“

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