Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

22. August 2008

Berlin setzt auf Forschung

Rossmann (SPD): "Der Kreis profitiert in Millionenhöhe!"

Mehr als 2,2 Millionen Euro gibt der Bund derzeit für mehrjährige Forschungsprojekte im Kreis Pinneberg aus. Darauf hat jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aufmerksam gemacht.
„Zu den geförderten Projekten gehören Maßnahmen der sozial-ökologischen Forschung genauso wie die Anwendung der Mikrosystemtechnik, Untersuchungen für physikalische und chemische Technologien und Projekte der Fertigungstechnik“, berichtet Rossmann, der in Berlin auch stellvertretender forschungs- und bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. „Der Bereich mit dem größten Etat ist dabei die Biotechnologie, für den aus Berlin knapp eine Million Euro in unseren Kreis fließen.“
Von den Geldern profitieren in erster Linie private Firmen wie die Unternehmen SynenTec und Berner international in Elmshorn,  Söring in Quickborn und m-u-t in Wedel, wie der Politiker erläutert.
Aber auch die öffentliche Regionalplanung profitiert von den Forschungsgeldern des Bundes. „Die Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement, kurz REFINA, ist Teil der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Im Mittelpunkt dieser Strategie steht ein effizienter Umgang mit Grund und Boden“, erklärt Rossmann. „Für ein integriertes Stadt-Umland-Modellkonzept in diesem Rahmen fließen insgesamt knapp eine viertel Million Bundes-Euros in den Kreis.“
Für den SPD-Politiker bestätigt sich mit den Zahlen der Projektförderung, dass Pinneberg eine wissenschafts- und forschungsaktive Region ist. „Gerade in der Biotechnologie und der Medizintechnik tut sich viel in unserem Kreis. Und es ist gut, dass hier auch viele mittelständische Unternehmen aktiv sind!“
Als Erfolg der Bildungs- und Forschungspolitiker in Berlin sieht Rossmann auch die aktuellen Planungen für den Bundeshaushalt 2009. „Das Kabinett hat beschlossen, für dieses Ressort 730 Millionen Euro mehr bereit zu stellen. Das entspricht einem Etatzuwachs von 7,8 Prozent.“ Überproportional ist dabei mit 15 Prozent die Steigerung der Ausgaben für die Projektförderung im Bereich Forschung, Wissenschaft und Entwicklung. „Damit initiiert die Große Koalition einen echten Aufbruch in Forschung und Wissenschaft, der sich langfristig in einer verbesserten Innovations- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands auszahlen wird“, ist Rossmann überzeugt.

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