Mehr Luft zum Atmen für die Kliniken
Rossmann (SPD) begrüßt Einigung zur Krankenhausfinanzierung
(Berlin) Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann begrüßt die Einigung zwischen Bund und Ländern, den Krankenhäusern ab dem Jahr 2009 drei Milliarden Euro mehr zur Verfügung zu stellen. Rossmann: „Eine Finanzspritze war dringend notwendig, damit der Personal- und Bettenabbau in unseren Krankenhäusern gestoppt wird. Die drei Milliarden decken zwar die akute Finanzlücke der Kliniken und Krankenhäuser nur zur Hälfte ab, sind aber dennoch ein wichtiger erster Schritt zur Sicherung der Gesundheitsversorgung und zur Verhinderung des Krankenhaussterbens. Die Einigung ermöglicht auch endlich die Einstellung von 21.000 zusätzlichen Pflegekräften in den Kliniken und die Verbesserung der Ausbildung in den Pflegeberufen.“ Das sei auch deshalb unbedingt notwendig, weil sich die Arbeit in den Krankenhäusern insgesamt sehr verdichtet hat. Rossmann: „Der drastische Abbau von Betten und 800.000 Klinikbeschäftigten sowie die kürzere Verweildauer der Patienten haben den Stress massiv erhöht. Hier muss jetzt endlich gegengesteuert werden.“
In Schleswig-Holstein erhalten die ca. 100 Kranken-häuser im kommenden Jahr zusätzlich 100 Millionen Euro. Besonders erfreut zeigt sich Rossmann, dass durch die bundeseinheitlichen Basiswerte die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein nicht benachteiligt werden, sondern in absehbarer Zeit die gleichen Kosten erstattet bekommen wie Kliniken in anderen Bundesländern. Dieses bringt ab 2010 bis zum Jahr 2014 noch einmal aufwachsend 30 Millionen Euro jährlich. Rossmann: „Das ist eine gute Nachricht auch für die Patienten und Beschäftigten im Kreis Pinneberg.“
Weitere Einzelheiten will der Abgeordnete noch in ei-nem Gespräch mit dem Betriebsrat der Kliniken im Kreis Pinneberg erörtern, das für den November, paral-lel zu den Haushaltsberatungen des Bundestages, vorgesehen ist.






