Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

24. September 2008

Rossmann (SPD): Weiterbildung ist Zukunft

2. Deutscher Weiterbildungstag am 26.09.08: Schaufenster der Weiterbildung auch im Kreis Pinneberg

„Die hohe Beteiligung von Weiterbildungseinrichtungen und anderen Akteuren aus Politik und Kultur am 2. Deutschen Weiterbildungstag mit über 500 Veranstaltungen in ganz Deutschland zeigt einmal mehr, dass Weiterbildung in unserer Gesellschaft nicht mehr weg zu denken ist“, so der der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker, Dr. Ernst Dieter Rossmann. Rossmann, der auch Vorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes ist, erinnert in einem Aufruf zur Beteiligung an diesem Weiterbildungstag an die pädagogische und ökonomische Bedeutung von Weiterbildung: „Der wachsende Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in den nächsten Jahren macht das Lebenslange Lernen unverzichtbar. Weiterbildung ist aber auch für die Entfaltung der Persönlichkeit jedes mündigen Bürgers unerlässlich und somit ein Grundrecht!“ Der Abgeordnete selbst wird am 25.09.08 bei der großen Auftaktveranstaltung des Weiterbildungstages 2008 in Berlin anwesend sein.

Rossmann freut sich sehr, dass auch im Kreis Pinneberg Aktionen zum 2. Weiterbildungstag durch den Weiterbildungsverbund Kreis Pinneberg stattfinden. Rossmann selbst wird am Freitag bei der Volkshochschule Tornesch dabei sein, die am Nachmittag ihre Türen mit einem bunten Programm an Kultur und Information öffnet. Rossmann fordert die Bürgerinnen und Bürger im Kreis auf, diese Informationsveranstaltungen zu nutzen, um die Weiterbildung für sich zu entdecken. Nähere Informationen sind auf der Website www.deutscher-weiterbildungstag.de zu finden.

Rossmann weiter: „Weiterbildung ist der längste Bildungsabschnitt in unserem Leben. Und Lebenslanges Lernen ist wichtiger als je zuvor!“ Aktuell müsse vor allem die Fortbildung Geringqualifizierter als „zweite Chance“ der Teilhabe am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Wohlstand vorangebracht werden.

Rossmann fordert insbesondere die CDU/CSU auf, ihre vollkommen unverständlichen Ressentiments gegen den Rechtsanspruch auf das Nachholen eines grundlegenden Schulabschluss aufzugeben. Olaf Scholz hat als unser Weiterbildungsminister Recht, wenn er 500.000 Arbeitslosen ohne Schulabschluss eine zweite Chance geben will. Langfristig will die SPD über ein Erwachsenenbildungsförderungsgesetz auch den Rechtsanspruch auf einen Berufsabschluss einführen. Es sei eine Schande für unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit, wenn es in Deutschland - bereinigt um die sich noch in Ausbildung Befindenden - 1,5 Millionen junge Menschen bis 25 Jahren ohne Berufsausbildung gibt.

Der SPD-Abgeordnete setzt sich außerdem für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem ein. Studieren muss für Fachkräfte mit Meisterabschluss und/oder langjähriger Berufserfahrung auch ohne Abitur möglich sein. Ebenso ist uns wichtig, dass die Beschäftigten in der Weiterbildungsbranche über das Arbeitnehmerentsendegesetz zu vernünftigen Löhnen kommen.

Rossmann weiter: „Wir setzen darauf, dass der „Bildungsgipfel“ von Bund und Ländern im Oktober auch im Bereich der Weiterbildung echte Erfolge bringt. Es ist höchste Zeit, dass die „Weiterbildungsgesellschaft“ Realität wird.“



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