Rossmann: Dank SPD haben jetzt mehr junge Menschen Anspruch auf BAföG
Ab 01. Oktober treten deutliche Verbesserungen beim BAföG in Kraft. Dazu der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann: "Ab 01.10.08 sind nicht nur die Bedarfsätze um 10% gestiegen, z.B. in der Höchstförderung eines Studenten von 585 auf 643 Euro monatlich, sondern auch die Freibeträge, die zur Ermittlung des BAföG-Anspruchs nicht angerechnet werden.
Ab 01. Oktober treten deutliche Verbesserungen beim BAföG in Kraft. Dazu der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann: „Ab 01.10.08 sind nicht nur die Bedarfsätze um 10% gestiegen, z.B. in der Höchstförderung eines Studenten von 585 auf 643 Euro monatlich, sondern auch die Freibeträge, die zur Ermittlung des BAföG-Anspruchs nicht angerechnet werden.“ Somit steigt zum Beispiel der Elternfreibetrag von 1.440 Euro auf 1.555 Euro monatlich. Rossmann weiter: „Mittelfristig rechnet man mit 100.000 zusätzliche BAföG-Geförderte bundesweit, in Schleswig-Holstein könnten es über 6.000 mehr sein. Junge Menschen sollten zusammen mit ihren Eltern jetzt neu überprüfen, ob sie nicht doch BAföG-berechtigt sind.“ Weitere Informationen zur letzten BAföG-Novelle sind unter http://www.das-neue-bafoeg.de zu finden.Dass es das BAföG noch gibt, ist laut Rossmann der SPD zu verdanken. Die CDU/CSU hätte es am liebsten abgeschafft. Die Sozialdemokraten haben hart für die Erhaltung des BAföG als Instrument für mehr Chancengleichheit und für weitere Verbesserungen gekämpft, „damit Studieren nicht zum Privileg der Reichen wird“, so der Bildungspolitiker Rossmann.
Rossmann erinnert noch einmal daran, dass die Bundesregierung auf Initiative der SPD spätestens zum 01.07.09 auch das „Meister-BAföG“ verbessern wird, damit mehr Menschen im Beruf aufsteigen können. Was das BAföG an sich angeht, plant die SPD seine Erweiterung um ein Schüler-BAföG für alle Oberstufenschüler, deren Eltern ein bestimmtes Einkommen nicht überschreiten. Rossmann: „Dadurch sollen sich mehr junge Menschen aus finanziell schwachen Familien für das Abitur und somit für ein Studium entscheiden.“ Rossmann fordert mittelfristig auch eine Öffnung des BAföG für Menschen, die das 30. Lebensjahr überschritten haben. „Aufstiegswillige, die sich nach dem Bachelor und eine mehrjährige berufliche Praxis für ein Master-Studium entscheiden, sollten mindestens bis zum 35. Lebensjahr die Förderung bekommen können, wenn sie bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht übersteigen. Wir brauchen in Zukunft mehr hochqualifizierte Fachkräfte und sollten deshalb für alle, die aufsteigen wollen und können, den Weg dafür frei machen.“






