Fluglärm: Marnette und von Boetticher sind in der Pflicht!
Rossmann (SPD) fordert konkrete Pläne ein
Welche konkreten Verbesserungen bringt die angekündigte Lärmschutzinitiative des Landesumweltministeriums für die Region Hasloh-Quickborn? Das will der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann von Minister Dr. Christian von Boetticher (CDU) wissen.„Ich würde eine Besserstellung für die Einwohner in der Anflugschneise sehr begrüßen“, schreibt der Politiker an den Minister, der Maßnahmen zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vom Bund beschlossenen Fluglärmgesetzes angekündigt hatte. „Nach meinem Kenntnisstand haben die Betreiber des Fuhlsbütteler Flughafens allerdings für sich bisher in Anspruch genommen, die Bedingungen der Gesetzesnovelle von 2007 bereits zu erfüllen.“
Für den SPD-Politiker ist es nach wie vor bedauerlich, dass die Union bei der Beratung eine schärfere Fassung des Gesetzes verhindert hat. „Wenn Herr von Boetticher jetzt einen Weg gefunden hat, die Betroffenen im Kreis Pinneberg trotzdem besser zu stellen, so würde mich das freuen.“
Entscheidende Stellgröße bleibe aber ohne Zweifel die Verteilung der Flugbewegungen auf die verschiedenen Bahnen des Flughafens. Rossmann: „Und damit bleibt auch Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Werner Marnette in der Pflicht. Als zuständiger Minister muss er dem Hamburger Senat gegenüber entschieden auf eine Entlastung der Landebahn zwei drängen.“
Er habe mit Interesse das Streben Marnettes nach einer besser verzahnten Zusammenarbeit des Landes mit der Hansestadt Hamburg zur Kenntnis genommen, so Rossmann. „Dabei muss dann aber auch die Verteilung der Lärmlast des Fuhlsbütteler Flughafens Thema sein“, fordert der Abgeordnete. „Und zwar angesichts der auch durch das Gutachten der IG Flugschneise Nord gegebenen Aktualität am besten gleich beim nächsten Treffen der beiden zuständigen Ressortchefs.“






