Transport von Schülergruppen: Rossmann schreibt an NOB
SPD-Abgeordneter dringt auf kundenfreundliche Regelung
Nachdem sich in den vergangenen Monaten Probleme von Kreis Pinneberger Schülergruppen beim Transport mit der Nord-Ostsee-Bahn gehäuft haben, hat sich jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann eingeschaltet. In einem Brief an den Geschäftsführer der Nord-Ostsee-Bahn, Hagen Kalleja, fordert von dem Transportunternehmen eine „kundenfreundliche Neuorientierung bei der Behandlung von Reisegruppen.“Die Kritik des Abgeordneten bezieht sich auf das Vorgehen der NOB, die in der jüngeren Vergangenheit dazu übergegangen war, auf der Strecke Hamburg-Westerland Schülergruppen auf verschiedene Züge aufzuteilen oder nur Verbindungen in aller Herrgottsfrühe anzubieten, wodurch die Nutzung des Sylter Fünf-Städte-Heims wie auch anderer Einrichtungen auf den nordfriesischen Inseln zu einem Unternehmen unter erschwerten Bedingungen geworden ist.
„Schüler aus Elmshorn, Pinneberg, Wedel, Uetersen, Tornesch und Neuendeich nutzen das Schullandheim seit langen Jahren – ohne dass es früher eine vergleichbare Häufung von Problemen beim Transport gegeben hätte. Hier ist Abhilfe dringend erforderlich“, erklärt der Abgeordnete seine Initiative.
Rossmann baut bei seinem Appell an die NOB auch auf die Verkehrs-Service-Gesellschaft des Landes (LVS). „Ich gehe davon aus, dass die LVS in der Frage von möglicherweise notwendigen Kapaziätsausweitungen im Einzelfall – sprich: dem Anhängen zusätzlichen Waggons für angemeldete Schülergruppen – kooperationsbereit ist. Die NOB ist aufgefordert hier das Gespräch zu suchen“, verlangt der Abgeordnete.






