"Ein klares Nein zur XXL-Elbvertiefung!"
Rossmann (SPD) fordert Distanzierung des Senats
„Der aktuell in Planung befindliche Fahrrinnenausbau der Elbe muss der letzte bleiben!“ Mit dieser eindeutigen Haltung hat sich jetzt der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann zum Vorstoß des Bundesrechnungshofs positioniert, der den Strom noch tiefer ausbaggern möchte als bisher geplant. „Der Hamburger Senat ist aufgefordert, sich von dieser Idee eindeutig zu distanzieren“, mahnt der Abgeordnete.„Ein weiterer Ausbau ist aus dem Blickwinkel des Küstenschutzes nicht vertretbar, ökologisch unverantwortlich und auch wirtschaftlich außerordentlich zweifelhaft“, betont Rossmann. Es bestehe überhaupt kein Zweifel daran, dass der Hamburger Hafen auch ohne eine XXL-Vertiefung weiter wachsen könne.
„Die extra-tiefe Elbe würde lediglich wenigen zusätzlichen Superfrachtern den Weg nach Hamburg eröffnen, auf die die Hansestadt nicht angewiesen ist“, erklärt der Politiker. „Auch für Rechnungsprüfer sollte offensichtlich sein, dass es mit einem gemeinsamen norddeutschen Hafenkonzept und einer sinnvollen Arbeitsteilung unter den Standorten keine Probleme gäbe, auch für diese Riesenpötte ein adäquates Angebot zu schaffen – und zwar ohne die immensen Folgekosten einer weiteren Elbvertiefung.“
Er baue darauf, dass es bei der Hamburger Zusage bleibe, den Fluss nicht weiter ausbaggern zu wollen als bisher geplant. Rossmann: „Hamburg ist der Antragsteller für die geplante Vertiefung. Wenn die Hansestädter zum XXL-Ausbau nein sagen, ist dieser krude Plan sofort vom Tisch!“






