Rossmann: Arbeitsvermittlung wird verstärkt!
1.900 zusätzliche Vermittler für Langzeitarbeitslose und Entfristung von Stellen
(Berlin) Zu wenig Personal in der Vermittlung und Unsicherheit über die eigene berufliche Existenz. Das waren die Klagen und Forderungen, die der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann in den letzten Jahren immer wieder aus seinen Gesprächen bei der örtlichen Bundesagentur für Arbeit und bei den so genannten ARGEN, den Arbeitsgemeinschaften von BA und Kreis für die Langzeitarbeitslosen, mit nach Berlin nehmen musste. Rossmann: „Hier wird es jetzt zu deutlichen Verbesserungen kommen. Mit mehr Personal und weniger Befristung. Das ist gut für die Mitarbeiter, die Arbeitslosen und die Firmen.“
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz hat im Koalitionsausschuss durchgesetzt, dass kurzfristig 1.900 neue Vermittler für die bessere Betreuung Langzeitarbeitsloser (SGB II) eingestellt werden. In den kommenden drei Jahren sollen außerdem 9.700 Stellen bei den ARGEN entfristet werden, so dass dort maximal 10% der Beschäftigten einen befristeten Vertrag haben und die Vermittler sich somit keine Sorgen um ihre Zukunft machen müssen, sondern sich voll auf die Langzeitarbeits-losen konzentrieren können.
Im Bereich des SGB III (Arbeitslosengeld I) werden im kommenden Jahr 1.480 Stellen entfristet. Angesichts der aktuellen Finanzkrise wird zudem die Bundesagentur für Arbeit in der „Job-to-Job-Vermittlung“ im SGB III 1.000 neue Vermittler einstellen. Rossmann: „Das ist wirklich ein großes Personalpaket und hilft auch im Kreis Pinneberg.“
Rossmann ist zuversichtlich, dass die Verstärkung der Arbeitsvermittlung helfen wird, die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt 2009 möglichst gut abzufedern. „Olaf Scholz hat darüber hinaus seinen Schutzschirm über die Beschäftigten gespannt und das Kurzarbeitergeld von zur Zeit 12 auf 18 Monate verlängert. Besonders begrüße ich dabei, dass Scholz und die BA planen, die eventuelle Kurzarbeit mit Qualifizierungsmaßnahmen zu verbinden. Dafür stehen der BA im kommenden Jahr 50 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung“.
Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Elmshorn ist im November weiter gesunken und zwar auf 5,2%. Vor einem Jahr lag sie noch bei 6%. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,4%.
Rossmann führt diese guten Ergebnisse vor Ort nicht nur auf die gute Konjunktur zurück, sondern auch auf die von Olaf Scholz vorangetriebene Verbesserung der Arbeitsvermittlung. „Im Oktober 2008 war ein Arbeitsloser im SGB-III-Bereich im Schnitt 30,3 Wochen arbeitslos. Ein Jahr vorher waren es noch 32,3 Wochen. Pro Tag werden so 40 Millionen Euro Arbeitslosengeld gespart“, so der Abgeordnete.






