Werkstatträte bei der SPD im Bundestag: Teilhabe ist Menschenrecht!
Rossmann begrüßt aus Pinneberg: Claas Kröger, Ralf Malzahn und Birger Horstmann
(Berlin) Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist ein Menschenrecht. Bereits zum dritten Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion deshalb Werkstatträte aus den rund 700 Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu einer gemeinsamen Konferenz in den Berliner Reichstag eingeladen. Auf Einladung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann waren mit dabei die Werkstatträte Ralf Malzahn aus Elmshorn und Claas Kröger aus Pinneberg, die damit die Lebenshilfe-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Pinneberg-Thesdorf vertreten haben. Begleitet wurde die kleine Delegation von Birger Horstmann, der als Praktikant bei der Werkstatt arbeitet. Rossmann nahm die Werkstatträte in Empfang und begleitete sie während der Konferenz in Berlin.
Wichtigstes Thema der Konferenz war die Verknüpfung von Arbeit in den Werkstätten mit neuen Konzepten, wie beispielsweise der unterstützten Beschäftigung oder dem Übergang in den ersten Arbeitsmarkt. Aktuell steigt die Zahl der Beschäftigten in den Werkstätten noch stetig an, während der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt teilweise sogar zurückgeht. Hier sollen mit der so genannten unterstützten Beschäftigung als einem neuen Instrument in der Arbeitsmarktförderung, neue Wege für den ersten Arbeitsmarkt eröffnet werden.
Außerdem soll das Bundes-Modellprojekt JobBudget ausgebaut werden. Seit Januar 2008 besteht auf Leistungen in Form eines persönlichen Budgets ein Rechtsanspruch. Das Praktikum im Betrieb, schrittweise Qualifizierung und intensive Arbeitsbegleitung sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Dies geschieht in Kooperation der Projektpartner und der Werkstätten für behinderte Menschen. Ernst Dieter Rossmann machte dabei gegenüber seinen Gesprächspartnern noch einmal klar, dass die Werkstätten in jedem Fall eine bestimmende Rolle behalten werden.
Sein Dank ging besonders an die Werkstatträte, die durch ihre aktive Mitwirkung in den Werkstätten zum gemeinsamen Erfolg beitragen. Die Werkstatträte haben sich mittlerweile auch auf Bundesebene in einem Dachverband organisiert. Rossmann: „Teilhabe funktioniert über Organisation und Mitwirkung. Die Werkstatträte, die wir vor einigen Jahren als Pflichtaufgabe in den Werkstätten eingeführt haben, haben sich positiv bewährt“. Der Dialog mit dem Bundestagabgeordneten soll jetzt auch im Kreis Pinneberg fortgesetzt werden. Geplant ist ein regelmäßiger Gedankenaustausch in der Werkstatt Pinneberg-Thesdorf. Immerhin zählte das Lebenshilfe-Werk zu einem der größeren Arbeitgeber im Kreis.
Foto (wird per E-Mail versandt), v.l.n.r.:
MdB Dr. Ernst Dieter Rossmann, Claas Kröger, Ralf Malzahn, Birger Horstmann auf der Fraktionsebene im Reichstagsgebäude.







