Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

18. Dezember 2008

Post Quickborn: SPD kämpft für den Standort

Rossmann: "Post soll Schließung überprüfen"

„Die Post bleibt in Quickborn in der Verantwortung, in zentraler Lage für ein volles Angebot an Postdienstleitungen zu sorgen!“ Mit diesen mahnenden Worten hat sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann sich in die Auseinandersetzung um die drohende Schließung des Standortes in der Bahnhofstraße eingeschaltet.
Er habe volles Verständnis für die Proteste der Eulenstädter, die die angekündigte Eröffnung einer Poststelle im Harksheider Weg nicht als gleichwertigen Ersatz wahrnähmen. „Bei Quickborn handelt es sich immerhin um eine Stadt mit mehr als 20000 Einwohnern. Da muss eine innenstädtische Filiale mit umfassendem Service inklusive Schließfächern und Postbankdienstleistungen eigentlich das Regelangebot sein“, findet Rossmann. „Die Post mag sich mit der angekündigten Ersatzlösung nach den Buchstaben der Verträge richten – von einer kundenfreundlichen Unternehmenspolitik ist sie damit weit entfernt.“
Nach der Überzeugung des Bundestagsabgeordneten muss der Konzern aufpassen, sich mit derartigen Maßnahmen nicht selbst zu schaden. „Wer sich immer weiter von seinen Kunden entfernt, muss sich nicht wundern, wenn diese sich verstärkt nach Alternativen umsehen“, so Rossmann.
Ärgerlich sei die Ausdünnung des Filialnetzes immer insbesondere für ältere und gehandicapte Mitbürger, die darunter leiden, wenn die Ersatzstandorte dezentral gelegen und verkehrsmäßig nicht gut erreichbar sind. Rossmann: „Für jemanden, der schlecht zu Fuß ist, ist es ein großer Unterschied, ob er den Besuch bei der Post mit seinem üblichen Einkauf verbinden kann oder einen schwierigen Extra-Weg in Kauf nehmen muss. Und wenn die Post argumentiert, bisher sei der Umsatz in der Bahnhofstraße zu gering, ist das geradezu absurd: Die Fertigstellung der neuen Quickborner City steht direkt bevor, da ist ein Wegzug gewiss nicht das beste Mittel, neue Kunden zu gewinnen.“
In einem Brief hat Rossmann die regionale Politikbeauftragte der Post, Anja Renziehausen jetzt aufgefordert, die Entscheidung über die Schließung der Filiale in der Quickborner Bahnhofstraße noch einmal zu überdenken. „Ich halte die Entscheidung nicht für nachvollziehbar und kann auch nicht glauben, dass sie aus wirtschaftlicher Sicht Sinn macht. Ich denke, die Planer im Konzern sollten über die Schließung wirklich noch einmal nachdenken“, fordert Rossmann.

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