Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

11. Juni 2009

"Einwendungsfrist gegen Eon-Trasse nutzen!"

SPD-Abgeordnete fordern Stromkonzern zum Einlenken bei Höchstspannungsleitungen auf

Bei der Planung der 380-KV-Höchstspannungsleitung durch den Kreis Pinneberg ist der Stromriese Eon aufgefordert, bebauungsferne Trassenverläufe zu realisieren, wo immer dies technisch möglich ist. Diese Auffassung haben der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann und seine beiden Landtagskollegen Thomas Hölck und Bernd Schröder jetzt in Gesprächen mit Trassenmanager Siegmann von der Transpower-Stromübertragungs GmbH vertreten.

„Der Konzern und die zuständigen Landesbehörden müssen jetzt durch viele Einwendungen dazu bewegt werden, Änderungen an den ursprünglichen Trassenverläufen vorzunehmen, von denen im Kreisgebiet zwischen Haseldorf und Quickborn an mehr als 40 Stellen Wohngebäude, Straßenzüge oder auch ganze Ortsteile betroffen sind“, berichten die Politiker aus den Gesprächen. „Wir gehen allerdings davon aus, dass sich der Konzern umso eher bewegt, je stärker betroffene Bürgerinnen und Bürger im jetzigen Verfahren eine andere Trasse fordern.“

Besonderen Handlungsbedarf und konkrete Alternativen sehen die SPD-Abgeordneten insbesondere in Kummerfeld, Quickborn und Moorrege. Für Rossmann, Hölck und Schröder bleibt es dabei unabdingbar, dass die Betroffenen ihre Vorstellungen in möglichst viele Stellungnahmen gegen die seit 25. Mai ausliegenden Pläne münden lassen. „Wir fordern die Betroffenen auf, die insgesamt vier Wochen umfassende Einwendungsfrist zu nutzen, um alternative Trassenverläufe einzufordern.“

Als Abgeordnete wollen die SPD-Politiker diese Einwendungen auch durch politischen Druck unterstützen. „Wir erwarten dabei auch von den Genehmigungsbehörden in Kiel, dass sie im Interesse der Betroffenen Varianten der bisher vorliegenden Trassenplanungen prüfen und möglich machen. Insgesamt sind die jetzt vorliegenden Pläne für den Verlauf der Überlandleitung aus unserer Sicht an vielen Stellen nicht akzeptabel! Jetzt geht es deshalb darum, gemeinsam Einfluss darauf zu nehmen, dass bebauungsferne Varianten in erheblich stärkerem Maße Berücksichtigung finden“, betonen Hölck, Schröder und Rossmann.

Gespräch Transpowerklein

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Machten Druck für veränderte Trassenführung bei der geplanten Höchstspannungsleitung: SPD-MdL Thomas Hölck (1.v.l.) und SPD-MdB Dr. Ernst Dieter Rossmann. In der Mitte Jens Siegmann von Transpower und Heike Hackemesser von der Firma ERM, die das Projekt begleitet.

Bürgersprechstunde


Alle zwei bis drei Monate biete ich eine Bürgersprechstunde an. Bürger meines Wahlkreises können sich einen Termin geben lassen und mich mit ihrem persönlichen Anliegen aufsuchen.
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