Nachfrage beim Meister-BAföG gestiegen - Ab 01.07.09 noch mehr Verbesserungen!
Sehr erfreut zeigt sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann über die steigende Nachfrage beim "Meister-BAföG".
„Es kommt endlich mehr Bewegung in die Weiterbildung!“ Sehr erfreut zeigt sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Ross-mann über die steigende Nachfrage beim „Meister-BAföG“. 2008 haben 140.000 Personen das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) in Anspruch genommen. „Das ist nach zwei Jahren Rückgang jetzt ein Anstieg von 4,4%“, so der Abgeordnete. Rossmann rechnet mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Ge-förderten, denn am 01.07.09 tritt die AFBG-Reform in Kraft, die der Bundestag mit zahlreichen Verbesserun-gen im Februar beschlossen hat. Rossmann: „Ich habe im Bundestag hart dafür gekämpft, die Attraktivität des Meister-BAföG zu erhöhen. Angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den nächsten Jahren brauchen wir kontinuierliche Weiterqualifizierung, gerade im nicht-akademischen Bereich.“ Auch in Schleswig-Holstein, wo zunehmend Fachkräfte von Dänemark und anderen skandinavischen Ländern umworben würden, müsse man mehr Anreize für eine fortlaufende Weiterbildung unserer Arbeitskräfte schaffen.Rossmann: „Allein der Bund erhöht stufenweise die Mittel für das AFBG von 122 Millionen Euro im Jahr 2008 auf bis zu 200 Millionen jährlich bis 2012 und verbessert deutlich die Leistungen.“
Mit der beschlossenen Reform werden auch Altenpflegeberufe und die Fortbildung zum Erzieher/zur Erzieherin in die Förderung mit aufgenommen. Unterstützung gibt es auch für viele Migranten, die künftig nur eine dauerhafte Bleibeperspektive und keine Mindesterwerbsdauer nachweisen müssen, um die Förderung zu bekommen. Außerdem wird die Prüfungsphase als Dar-lehen in die Förderung mit einbezogen, um den Fortbildungswilligen den Abschluss zu erleichtern.
Rossmann: „Ich freue mich vor allem über die Verbesserungen für Geförderte mit Familie. Hier erhöhen wir bei Vollzeitmaßnahmen den Kinderzuschlag von 179 auf 210 Euro monatlich und stellen ihn zu 50% auf Zuschuss um.“ Bisher wird er komplett als Darlehen gezahlt. Außerdem wird für den Kinderbetreuungszu-schuss an Alleinerziehende kein Kostennachweis mehr verlangt. Rossmann: „Aktuell haben nur 10% der Geförderten Kinder. Da muss die Vereinbarkeit von Familie und Fortbildung dringend verbessert werden.“
Auch bei Teilzeitfortbildungen gibt es Verbesserungen für die Geförderten. Der Zuschussanteil für die Lehrgangs- und Prüfungskosten, die bis zu 10.000 Euro betragen können, erhöht sich von 30,5% auf bis zu 48%, wenn der Geförderte die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Außerdem wird bei späterer Existenzgründung ein Darlehenserlass von 33% nicht nur für die Einstellung von Arbeitnehmern, sondern auch von Auszubildenden gewährt. Maximal gibt es dafür 2 x 33% Erlass.
Rossmann wünscht sich für Schleswig-Holstein eine kräftige Steigerung der Gefördertenzahlen. Rossmann: „Bei über 5.000 Geförderten in Schleswig-Holstein – davon 2.190 neue Bewilligungen im Jahr 2008 – wünsche ich mir bis Ende 2010 eine Steigerung von min-destens 10%.“
Die SPD will in ihrem Regierungsprogramm sowohl das BAföG als auch das Meister-BAföG zu einem Erwachsenenfortbildungsgesetz zusammenfassen und ausbauen.






