Fluglärm: Rossmann unterstützt Klage der Gegner
Die Feststellungsklage der IG Flugschneise gegen die Bahnbenutzungsregelung des Hamburger Flughafens erhält jetzt auch die Unterstützung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann.
Die Feststellungsklage der IG Flugschneise gegen die Bahnbenutzungsregelung des Hamburger Flughafens erhält jetzt auch die Unterstützung des Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann.„Es steht außer Frage, dass die Verteilung der Flugbewegungen die schleswig-holsteinischen Nachbarn der Hansestadt krass benachteiligt“, stellt der Abgeordnete fest. „Bekanntlich hat das von der IG Flugschneise beauftragte Rechtsgutachten ergeben, dass die zugrunde liegende Regelung keinen rechtlichen Bestand hat. Hamburg hätte daraus eigentlich Konsequenzen ziehen und die Belegung der Rollbahnen überarbeiten müssen, um die Region Hasloh/Quickborn/Norderstedt von einem Teil des Fluglärms zu entlasten.“
Seit Oktober 2008 warte man in der Region aber vergebens auf ein entsprechendes Signal der Hamburger. Rossmann: „Der schwarz-grüne Senat will sich in dieser unbequemen Frage offenbar einmal mehr einfach wegducken. Die Feststellungsklage ist deshalb sicher eine gute Möglichkeit und offensichtlich auch notwendig, um endlich Bewegung in die Sache zu bringen.“
Zwar habe es in den vergangenen Jahren auch von Seiten des Airports etwa mit dem Lüfterprogramm Schritte in die richtige Richtung gegeben, befindet der SPD-Politiker. „Die entscheidende Stellschraube ist und bleibt aber die Verteilung der Flugbewegungen auf die einzelnen Bahnen. Und in dieser Frage sind die Hanseaten leider bisher nicht kompromissbereit. Ich würde mich freuen, wenn vielleicht schon die Ankündigung der Klage ein Umdenken befördern würde.“






