Elektromobilität: Hamburg soll den Kreis Pinneberg einbeziehen
Rossmann schreibt an Ramsauer
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) soll die Hamburger Modellregion für Elektromobilität auf den Kreis Pinneberg ausdehnen. Das hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann vorgeschlagen.
Der Bund hatte die Hansestadt im Rahmen einer Maßnahme des Konjunkturpakets der alten Koalition aus Union und SPD im Frühjahr zu einer von acht Modellregionen gemacht und dortigen Institutionen damit die Möglichkeit eröffnet an den bereitgestellten Fördergeldern von insgesamt 115 Millionen Euro zu partizipieren.
„Hamburg ist über zwei Autobahnen und drei Bahntrassen mit dem Kreis Pinneberg verbunden. Ein Großteil der Verkehrsbewegungen der Stadt steht im Zusammenhang mit den Berufspendlern. Es liegt deshalb in der Logik der Sache, bei diesem Thema Hamburg als Metropole zu denken“, plädiert Rossmann jetzt in einem Brief an den Bundesverkehrsminister für eine Öffnung der Modellregion für das Pinneberger Umland der Hansestadt. „Die Berliner Ebene hatte bei der Entwicklung des Programms sogar ausdrücklich das Zeil, sogenannte Insellösungen zu vermeiden und regionale Akteure einzubeziehen. Ich würde mich freuen, wenn Hamburg deshalb für den Kreis Pinneberg und seine Einrichtungen wie etwa die Stadtwerke offen wäre.“
Der Abgeordnete verweist auf entsprechende Bekundungen der Bereitschaft seitens der Stadtwerke in Wedel und Elmshorn. „Ziel des Programms ist, Deutschland binnen zehn Jahren zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen und dafür in einem ersten Schritt regionale Cluster zu schaffen. Es wäre toll, wenn der Kreis Pinneberg an dieser Entwicklung teilhaben könnte“, findet Rossmann.







