Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

04. März 2010

Rossmann fordert Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft

(Berlin) Der Internationale Frauentag am 08. März muss nach Auffassung der SPD Startpunkt für eine Debatte zu weiteren gesetzlichen Regelungen zur Gleichstellung von Frauen im Beruf werden.

Denn während es für den öffentlichen Dienst des Bundes schon seit 2001 ein Gleichstellungsgesetz gibt, fehlen in der Privatwirtschaft immer noch verbindliche Regelungen zur Verwirklichung von Chancengleichheit für Frauen im Job.

Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann: Die in Deutschland immer noch vorhandene Lohnlücke von ca. 25% zwischen Frauen und Männern ist nun wirklich nicht länger akzeptabel. Andere Länder in der EU - wie Frankreich und Schweden – haben schon längst die Unternehmen zu gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit verpflichtet.“ Nachdem in Deutschland alle freiwilligen Vereinbarungen mit der Wirtschaft nach fast neuen Jahren immer noch nichts gebracht hätten, sei jetzt gesetzgeberisches Handeln gefordert. Rossmann: „Wir brauchen ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und ein Entgeltgleichheitsgesetz. Auch von der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes würden gerade Frauen besonders profitieren, da ihr Anteil an geringfügiger Beschäftigung und Teilzeit besonders groß ist.“

„Frauen brauchen außerdem mehr Aufstiegschancen“, teilt Rossmann mit. Der Abgeordnete fordert eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen, z.B. in Aufsichtsräten, Vorständen sowie in Leitungspositionen von Forschung und Lehre.

Nicht zuletzt muss laut Rossmann die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben für Frauen und Männer verbessert werden. Ziel muss es sein, die partnerschaftliche Aufteilung der Betreuung von Kindern zu ermöglichen. Um Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, ist ein Ausbau der sozialen Infrastruktur dringend erforderlich. Rossmann: „Wir brauchen zuverlässige und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten für alle Altersstufen. Bis 2013 muss der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr, den die SPD durchgesetzt hat, Realität werden. Auch darum darf die Finanzkraft der Kommunen nicht weiter geschwächt werden.“



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