Entwarnung für die Sportvereine
Finanzierung des FSJ im Sport gesichert!
(Berlin) Für viel Unruhe hatten die Pläne der Bundesregierung bei den Sportvereinen des Kreises gesorgt, die Bundeszuschüsse für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) als Zivildienst-Ersatz zu streichen. Den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann erreichten diesbezüglich viele Hilferufe.
Recherchen des Abgeordneten in Berlin haben ergeben, dass die Deutsche Sportjugend vom kommenden Jahr an fünf Millionen Euro zusätzlich erhält, um eine Aufstockung der künftig einheitlichen FSJ-Fördersätze zu ermöglichen. Zudem wurde festgehalten, dass Härten, die durch die Übergangszeit nach Inkrafttreten der erwähnten Verordnung am 1. Mai 2010 bis zum Jahresende entstehen können, nach Möglichkeit ausgeglichen werden sollen. Rossmann: "Die Proteste haben sich gelohnt. Das FSJ im Sport bleibt rund 2.000 jungen Menschen erhalten, die hier wichtige persönliche Erfahrungen sammeln und am gesellschaftspolitisch relevanten Beitrag des Sports teilhaben haben können."
Die SPD-Bundestagsfraktion ist weiterhin gegen die Streichung dieser Regelung im Zivildienstgesetz, so wie sie jetzt von der schwarz-gelben Regierung geplant ist. Rossmann: „Wir verlangen von der Bundesregierung eine wohl überlegte Umstrukturierung und Stärkung der Jugendfreiwilligendienste – auch im Zusammenhang mit dem Zivildienst - als Gesamtkonzept“.






