Sorge ums Helgoländer Zollamt
Rossmann: "Situation der Inselgemeinde berücksichtigen!"
Auf dem roten Felsen herrscht derzeit Sorge um die Zukunft des Inselzollamtes. Nach Bürgermeister Frank Botter hat jetzt deshalb auch der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Ross-mann an den zuständigen Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) geschrieben und sich für den Erhalt der Helgoländer Einrichtung stark gemacht.
„Einrichtungen des Bundes und von öffentlichen Trä-gern spielen für Leben und Wirtschaft der Insel ein be-deutende Rolle. Auch wegen des damit verbundenen Symbolgehaltes wäre der Verlust des Zollamtes für die Gemeinde ein falsches Signal. Hinzu kommt, dass auf Helgoland weitere Arbeitsplätze verloren gehen wür-den“, erinnert Rossmann.
Auch für den Fremdenverkehr könnte eine Verlagerung der Zollarbeiten in die Festlandshäfen Probleme be-deuten. Rossmann: „Wenn der Zolleinsatz am Zielha-fen dazu führt, dass die Touristen ihre Anschlusszüge verpassen, werden sie zweimal überlegen, ob sie die Reise nach Helgoland noch einmal unternehmen.“
Rossmann fordert Schäuble auf, bei einer etwaigen Neustrukturierung des Zollwesens umsichtig vorzuge-hen und die Zollstation auf der Insel zu erhalten. „Bei allen derartigen Entscheidungen ist die besondere Si-tuation von Deutschlands einziger Hochseeinsel zu be-rücksichtigen“, mahnt der SPD-Politiker.






