"Lärmschutz an der A7 muss Priorität haben!"
Rossmann (SPD) für umfangreiche Maßnahmen
„Der Lärmschutz muss beim Ausbau der A7 zwischen Quickborn und der Hamburger Landesgrenze ganz obenan stehen!“ Das hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann anlässlich der jetzt erfolgten Beantragung des Planfeststellungsverfahrens für den Bauabschnitt gefordert.
In Briefen an Landesverkehrsminister Jost de Jager (CDU) und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) weist der Politiker darauf hin, dass die Region Quickborn/Hasloh/Bönningstedt bereits durch den vom Airport Fuhlsbüttel ausgehenden Fluglärm extrem belastet ist und fordert bei der Planung der Autobahn deshalb nicht alleine die üblichen Lärmschutzkriterien anzulegen.
„Eine auf sechs Spuren ausgebaute Autobahn ist ein ganz erheblicher zusätzlicher Lärmfaktor. Die Belastungen für die anliegenden Wohngebiete müssen deswegen so gering gehalten werden wie möglich“, mahnt Rossmann.
Der SPD-Politiker erinnert in diesem Zusammenhang an die kürzlich von Bundesverkehrsminister Ramsauer angekündigte Lärmschutzoffensive im Umfang von 1,5 Milliarden Euro. „Wenn für diesem Bereich zusätzliche Mittel bereitgestellt werden – wo wären sie in Schleswig-Holstein besser angelegt als zwischen Quickborn und der Grenze zu Hamburg?“, fragt Rossmann. Die beiden Minister seien jetzt aufgefordert zu prüfen, welche zusätzlichen Maßnahmen durch die Bundesgelder vor Ort ermöglicht werden könnten.






