"Pläne für Mega-Stromtrasse zur Diskussion stellen!"
Rossmann fordert Diskussion über Alternativverlauf
Das Unternehmen Transpower, das derzeit die Planungen für die 380-Kilovolt-Stromtrasse durch den Kreis Pinneberg projektiert, soll die Bürger über den aktuellen Planungsstand bei der Trassenführung unterrichten. Das fordert der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann.
Nachdem vor wenigen Wochen eine interne Beratung mit Betroffenen in Moorrege stattgefunden hat, während der Transpower-Manager Jens Siegmann bekundet haben soll, im Sinne der Anwohner von der bisherigen Führung abweichen zu wollen, verlangt Rossmann jetzt mehr Durchsichtigkeit im Planungsablauf.
In einem Brief an Siegmann hat sich der SPD-Politiker dafür eingesetzt, insbesondere für den problematischen Bereich Kummerfeld/Quickborn Süd die Planungen offenzulegen. „Nach meinem Dafürhalten wäre es im Sinne einer transparenten und offenen Projektplanung sinnvoll, Ihren aktuellen Planungsstand im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung unter Beteiligung der engagierten Anwohner und der örtlichen Kommunalpolitik zu kommunizieren“, drängt Rossmann den Trassenmanager in seinem Schreiben.
Der Abgeordnete, der sich bereits seit einem Jahr gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Bernd Schröder dafür einsetzt, die Interessen der Anwohner besser zu berücksichtigen, erinnert daran, dass es gerade aus Kummerfeld auch Vorschläge von Betroffenen für alternative Trassenverläufe gegeben habe. „Ich finde, es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen auf die Anwohner zugehen und dass hier der offene Austausch gesucht wird“, betont Rossmann.






