Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

26. Juli 2010

Mega-Stromtrasse: Planer wollen Betroffene einbinden

Rossmann (SPD) fordert mehr Öffentlichkeit

Die Transpower-Stromübertragungs GmbH, die für den Bau der neuen 380-Kilovolt-Stromtrasse durch den Kreis Pinneberg verantwortlich ist, will „die Betroffenen in den Gemeinden optimal einbinden“. Das hat Transpower-Manager Jens Siegmann dem Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann mitgeteilt.

Siegmann reagiert damit auf ein Schreiben Rossmanns aus dem Juni, in dem der Politiker mehr Durchsichtigkeit im Planungsablauf und bessere Bürgerbeteiligung gefordert hatte.

Explizit kündigt Siegmann Umplanungen für den Bereich Kummerfeld-Quickborn an, für den Rossmann die Berücksichtigung von Alternativvorschlägen betroffener Bürger eingefordert hatte. Diese Vorschläge würden derzeit geprüft, erklärt Siegmann in seiner Antwort an Rossmann. „Hierzu werden ihre technische Realisierbarkeit, umweltseitige Restriktionen sowie Aspekte der Raumverträglichkeit geprüft“, schreibt der Transpower-Manager. „Wir führen derzeit intensive Gespräche mit den Eigentümern der neu betroffenen Flurstücke sowie mit den Bürgermeistern beider Gemeinden. Erste Gespräche stimmen optimistisch, Anpassungen des Trassenverlaufs vornehmen zu können.“

Für Rossmann, der sich gemeinsam mit dem Pinneberger SPD-Landtagsabgeordneten Bernd Schröder seit einem Jahr für Modifikationen bei der Trassenführung einsetzt, ist das ein erster guter Erfolg des Protests der von den bisherigen Planungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger. „Ich erwarte allerdings, dass ein derartiges Entgegenkommen im gesamten Trassenverlauf auf Pinneberger Kreisgebiet Platz greift und dass beispielsweise auch die das Landschaftsschutzgebiet mittlere Pinnau betreffenden Alternativen Berücksichtigung finden“, fordert Rossmann gleichzeitig.

Für die jeweils betroffenen Gebiete mahnt der Politiker weiterhin öffentliche Informationsveranstaltungen von Transpower an, auf denen der Planungsstand dargelegt wird. „Kommunalpolitik und Bewohner im Planungsbereich haben ein Anrecht darauf zu wissen, in welche Richtung der Zug fährt“, argumentiert Rossmann. „Das ist nicht nur Sache der Bürgermeister und einzelner Grundeigentümer!“



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