"Schleswig-Holstein muss für das Altonaer Museum kämpfen!"
Rossmann (SPD) setzt sich für Erhalt ein
„Das Altonaer Museum hat zwar eine Hamburger Adresse, es ist aber eine Einrichtung von norddeutscher Relevanz und insbesondere für die Unterelberegion nicht wegzudenken!“ Mit diesen Worten hat sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann jetzt für den Erhalt der Einrichtung eingesetzt.
Der Politiker erinnert daran, dass das Museum bis vor wenigen Jahren auch offiziell den Namen „Norddeutsches Landesmuseum“ trug und dass die schleswig-holsteinische Vergangenheit Altonas ein wichtiges Arbeitsfeld der Institution ist. „Wenn der Hamburger Senat bei seinen Plänen bleibt, das Museum zu schließen und die Sammlung zu zerschlagen, ist das ein herber Verlust für die norddeutsche Kulturlandschaft“, warnt Rossmann. „In einer Zeit in der Hamburg ein ums andere Mal Bekenntnisse zur Metropolregion ablegt und vom Nordstaat träumt, soll eine einzigartige Einrichtung geschlossen werden, die schon vom Selbstverständnis her eine norddeutsche Identität tradiert, die über die Ländergrenzen hinweg reicht. Das darf nicht sein!“
In einem Brief hat der Abgeordnete den schleswig-holsteinischen Kulturminister Ekkehard Klug aufgefordert, beim Hamburger Senat gegen die geplante Schließung zu intervenieren. „Das Altonaer Museum präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig-Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Dem Land kann es nicht egal sein, wenn diese Einrichtung verloren zu gehen droht“, so Rossmann.






