Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB


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Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB

26. Oktober 2010

99 Prozent Ehrenamt!

Rossmann (SPD) besucht THW Elmshorn

Gut hundert Tage ist der neue Elmshorner THW-Chef jetzt im Amt. Für den Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann ein willkommener Anlass, den Katastrophenschützern und ihrem Ortsbeauftragten Wolfgang Hilge jetzt einen Besuch abzustatten und sich über ihre Arbeit zu informieren.

Rossmann würdigte die Arbeit der Aktiven des Technischen Hilfswerks Elmshorn im Beisein des stellvertretenden Landesbeauftragte Olaf Nentwing und des Geschäftsstellenleiters Stefan Than als verlässliche und effiziente Helfer bei Unglücksfällen. „Gerade für die A 23 ist der THW mit seinen Helfern und Geräten absolut unverzichtbar“, hob Rossmann hervor. Zugführer Robert Köpcke bestätigte diese Einschätzung. „Nicht weniger als 60 Prozent unserer Einsätze haben mit der Autobahn zu tun!“

Zwischen 40 und 70 Einsätze sind es, die die rund 50 aktiven Mitglieder im Jahr fahren, wie Wolfgang Hilge berichtete. Um diese Arbeit auch für die Zukunft sicherzustellen, setzt der THW insbesondere auf eine gute Jugendarbeit. Auch der mögliche Wegfall des Zivildienstes wird nach Einschätzung Hilges wegen der Erfolge in diesem Bereich nicht zu Problemen führen.

Sorgen machen den Aktiven allerdings die Sparpläne der Bundesregierung. „Die Streichung hauptamtlicher Arbeitsplätze könnte zu einer Überfrachtung der Ehrenamtlichen durch Verwaltungsaufgaben kommen“, befürchten die Vertreter des Ortsverbands. Schon jetzt nehme diese Arbeit, so Hilge, eine wöchentliche Arbeitszeit von acht bis zehn Stunden ein. Auch Rossmann sieht in diesem Bereich kein Sparpotenzial mehr. „Bundesweit gibt es beim THW zwischen Ehrenamtlern und Hauptamtlichen ein Verhältnis von 100 zu eins. Wer hier noch weiter kürzt, kann leicht die Einsatzfähigkeit der Organisation beeinträchtigen.“ Der Abgeordnete wies darauf hin, dass zu den klassischen Aufgabenfeldern in den vergangenen Jahren mit Klimawandel und Terrorismus neue Bedrohungs- und Schadensszenarien hinzugekommen seien. „Wir sollten nicht an der Sicherheit der Bürger sparen“, so Rossmann.

Im Anschluss an das Gespräch wurde Rossmann von den Verantwortlichen über das Gelände geführt und verschaffte sich einen Eindruck über die Fahrzeugflotte des THW.


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